
Ein Finger am Haltegriff, der andere am Display: So entscheidet sich, ob Benachrichtigungen schnell weggewischt, Tickets sicher geöffnet und Musiktitel zuverlässig gewechselt werden. Wir bewerten Daumenreichweite, Wischgesten, Tastenfeedback und Sprachsteuerung im Lärm. Besondere Aufmerksamkeit gilt verrutschten Schaltflächen, schwer erreichbaren Ecken, unabsichtlichen Touches durch rutschige Handschuhe und der Frage, wie Software-Layouts im Stehen zu echter Hilfe werden.

Jeder Pendeltag hinterlässt Spuren: Einmal aus der Jacke geglitten, zweimal gegen die Kante gestoßen, dreimal über den Rucksackboden geschrammt. Wir dokumentieren Glas- und Rahmenzustand, Linsenränder, Portabdeckungen und Clip-Haltbarkeit. Dabei zeigen Makroaufnahmen, ob gehärtete Folien, erhöhte Displayränder und texturierte Hüllen echte Retter sind oder nur trügerische Sicherheit suggerieren, wenn die Bahn plötzlich bremst und alles ins Rutschen gerät.

Regen am Bahnsteig, Nebel auf dem Radweg, feuchte Taschenfutter: Dichtungen, Beschichtungen und Touch-Layer werden gefordert. Wir testen, ob Displays auf Nässe reagieren, welche Gesten trotz Handschuhen funktionieren und wie Mikrofone bei Wind klingen. Zusätzlich prüfen wir Kondenswasserübergänge zwischen Kälte und überheizten Waggons sowie Trockenzeiten von Hüllen, damit empfindliche Ports nicht durch Restfeuchte ausfallen.